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Erotiklexikon – M

Masturbation

Masturbation (auch Selbstbefriedigung, Solo-Sex oder Onanie genannt) bezeichnet die bewusste sexuelle Selbststimulation und ist ein natürlicher Bestandteil menschlicher Sexualität. Sie ermöglicht es, den eigenen Körper kennenzulernen, individuelle Vorlieben zu entdecken und ein positives Verhältnis zur eigenen Lust zu entwickeln. Masturbation kann unabhängig von Partnerschaften stattfinden und ist weder ein Ersatz noch ein Zeichen von Mangel an Nähe. Masturbation kann zum Orgasmus führen, muss aber nicht immer darauf abzielen.

Neben dem lustvollen Erleben kann Masturbation auch zur Entspannung beitragen, Stress abbauen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.  Die Masturbation erfolgt meist manuell, dabei können jedoch auch verschiedene Hilfsmittel wie verschiedene Sextoys oder Gleitmittel zum Einsatz kommen. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst steht dabei im Mittelpunkt.

Massage (sinnliche)

Sinnliche Massage ist eine Form der achtsamen Berührung, bei der Entspannung, Wahrnehmung und Nähe im Vordergrund stehen. Sie unterscheidet sich von klassischen Massagen durch ihren Fokus auf Langsamkeit, Aufmerksamkeit und das bewusste Erleben von Berührungen.

Sinnliche Massagen können helfen, Stress abzubauen, Körperbewusstsein zu stärken und Vertrauen aufzubauen. Sie fördern die Wahrnehmung von Wärme, Druck und Nähe und schaffen einen geschützten Raum für Entspannung und Verbindung. Dabei geht es weniger um Technik als um Präsenz und gegenseitiges Spüren.

Für sinnliche Massagen bieten sich verschiedene angenehme Produkte an. Massageöle mit verschiedenen Düften, wärmende Massageprodukte, Kerzen, die zu warmen Ölen schmelzen und auf die Haut aufgetragen werden können und auch einige Gleitmittel eignen sich hervorragend für eine sinnliche Massage.

Monogamie

Monogamie bezeichnet eine Beziehungsform, in der sich zwei Menschen emotional und/oder sexuell exklusiv miteinander verbinden. Sie ist kulturell weit verbreitet, wird jedoch individuell unterschiedlich gelebt und interpretiert. Monogamie kann Sicherheit, Stabilität und tiefe Verbundenheit bieten.

Im erotischen Kontext basiert Monogamie auf Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Verantwortung. Bedürfnisse und Wünsche können sich im Laufe der Zeit verändern, weshalb Offenheit und Austausch eine wichtige Rolle spielen. Monogamie ist kein starres Konzept, sondern eine bewusste Vereinbarung zwischen Partner:innen.